Freitag, 10. Juni 2016

Traumladenwelt geht offline

Der Blog Traumladenwelt wird aktuell nicht mehr weitergführt. Meldungen und Meinungen gibt es ab sofort aber unter folgender Adresse: https://heikoreckert.wordpress.com
Wir sehen uns dort.

Freitag, 4. September 2015

Darf man so etwas zeigen?

Seit Mittwoch stolpern wir überall im Internet, im Fernsehen und sicherlich bald auch auf den Titelseiten diverser Magazine über das Bild des 3-jährigen ertrunkenen Jungen aus Syrien. Da gibt es jene, die dieses Bild teilen und hoffen, dass das Leid eines Einzelnen die Hartherzigkeit der Masse besiegt.
Andere verteufeln die Veröffentlichung des Bildes als von der Sensationspresse initiierter Versuch Geld zu scheffeln.
Wieder andere warten darauf, wie dieses Bild wohl in einigen Wochen oder Monaten im historischen Kontext zu werten ist.

Ich habe am Mittwoch sehr lange darüber nachgedacht. Darf man einen toten Menschen abbilden, darf man ein totes Kind in sozialen Netzwerken posten? Ist es vielleicht trotz der offenbaren Zustimmung (oder Duldung) des Vaters verwerflich?
Das wäre es, wenn es ein gewöhnliches Kind wäre, das gestorben ist und mit dessen Bild man nun Werbung machen will. Doch das ist der kleine Aylan nicht. Aylan steht für die ganze Flüchtlingsproblematik. Sein Bild schreckt auf und darum sollte es auch verbreitet werden, denn dieses Foto könnte etwas ändern. Es gibt Beispiele für solche Fotos, die die Welt verändert haben.

Schauen wir uns nur die vielen Fotos an, die nach dem Krieg von deutschen Konzentrationslagern veröffentlicht wurden. Musste man diese Menschen quälen und dann noch ihre toten Körper, zu einem Haufen aufgetürmt, zur Schau stellen? Die Bilder stehen nun schon lange über solchen Kritiken, denn sie haben unser Leben und unsere Eindrücke vom Holocaust bleibend verändert. Noch heute sind sie z.B. auf http://www.yadvashem.org/, einer Seite über den Holocaust zu finden.

Und da ist jenes Bild des nackten Mädchens Kim Phuc, das 1972 auf einer Straße nach Trang Bang lief. Der Rücken des Mädchens war von Bomben verbrannt und alle gingen davon aus, dass sie sterben würde. Kim Phuc überlebte und das Bild, das die Grausamkeit des Vietnam Krieges auf dieses eine Kind projizierte, wurde das Weltpressefotos des Jahres und erhielt den journalistischen Oscar, den Pulitzer Preis. Kim Phuc setzte sich, nicht zuletzt durch die Bekanntheit, die ihr dieses Bild einbrachte, für den Frieden ein. Am 10. November 1994 wurde sie zur ehrenamtlichen UNESCO-Botschafterin des guten Willens (Goodwill Ambassador) berufen. Am 22. Oktober 2004 erhielt sie die Ehrendoktorwürde in Rechtswissenschaften von der York University in Toronto für ihren weltweiten Einsatz für die Kinder unter den Kriegsopfern.
Doch auch ohne Kim Phucs späteren Einsatz war es 1972 das Foto, dass für viele die Einstellung zum Vietnamkrieg nachhaltig änderte.

Wird auch das Bild des toten Aylan etwas verändern? Vielleicht wird es 2015 das Pressefoto des Jahres. Auf jeden Fall ist es das Foto, das stellvertretend für all die Toten steht, die ihr Leben auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung lassen mussten. Was man daraus lernen kann, bleibt jedem selbst überlassen.


Mittwoch, 2. September 2015

Geschafft - Das PR Buch steh im Regal

Neuerscheinung August 2015
Es gibt einige, die haben wohl nicht mehr damit gerechnet, dass es dann doch irgendwann fertig wird, das Fachbuch über Public Relations für Bäderbetriebe. Und selbst, als es überall in den Onlineshops von Amazon bis ebook.de als Softcover und als eBook im Angebot war, konnten es einige noch nicht glauben. Aber ich habe jetzt den Beweis. Den Titel gibt es wirklich, denn seit Montag liegen einige der gedruckten Bücher bei mir im Regal und das eBook habe ich natürlich schon lange.
Insbesondere die, die es mit dem Schreiben nicht so haben, fragen mich immer wieder, wie man sich fast zwei Jahre damit beschäftigen kann, ein Buch zu schreiben. Ist es nicht langweilig, ständig vor dem PC zu sitzen und Texte in eine Tastatur zu hämmern.
Ja und nein. Natürlich ist das nichts, was ich von morgens bis abends machen würde, aber gerade bei der Recherche für so ein Bauch lernt man immer wieder auch neue Dinge und erweitert sein Wissen. Richtig ist aber schon, dass sich so ein Buch nicht beim Joggen oder während man den Rasen mäht, schreibt... aber in der Tat sind auch das Zeiten, in denen ich im Kopf Texte und Inhalte forme. Das Niederschreiben dieser Gedanken ist dann nur der letzte Schritt.

Worum es im Buch geht? Anbei eine kurze Inhaltsbeschreibung und die Bestelldaten:

Nicht nur während der Ausbildung in der Berufsschule oder als Vorbereitung für eine Prüfung, sondern gerade in der täglichen Arbeit, wird von Fachangestellten des Badewesens immer mehr »Medienkompetenz« erwartet. Die Basis für einen optimalen Umgang mit der Presse setzt voraus, dass man sich in einer sich schnell verändernden Medienlandschaft orientieren kann, um sie optimal für sich zu nutzen. Nur wer die Regeln kennt, nach denen dieses Geschäft funktioniert, kann letztlich erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Die Kenntnis und die Bedeutungen solcher Begriffe wie PR, Marketing, Corporate Design und Corporate Identity sind nicht nur für Prüfungen essenziell. Man benötigt ein solches Wissen auch in der täglichen Arbeit.

Autor: Heiko Reckert
Format: 17 x 24 cm
Cover: Gebundenes Softcover
Inhalt: s/w (ebook in Farbe)
Seiten: 244 Seiten
Ersterscheinung: 03.08.2015
Aktuelle Auflage: 1. Neuauflage 2015
ISBN print: 9783946128090
ISBN ebook 9783941612106
Zu beziehen über: http://badeliteratur.de/Fachbuch/Reihe-Baedermanagement/Public-Relations-fuer-Baederbetriebe--876.html oder über den Buchhandel bzw. Online-Shops auch in den Formaten PDF, ePub und Kindle.

Donnerstag, 27. November 2014

So setzt sich der Internettraffic in Europa zusammen

Heute erreichte mich eine interessante Untersuchung. Darin ging es um die Frage, wie europäische Internetnutzer das Web nutzen. Untersucht wurde der Anteil der einzelnen Bereiche am Downstream Traffic. Dass hier Videos und Audio Streaming den größten Anteil haben, überrascht angesichts der dort übermittelten Daten wohl kaum. Interessanter ist hingegen, dass die anderen Bereiche sich zwischen Festnetznutzung und der mobilen Internetnutzung nicht so signifikant unterscheiden, wie man es vielleicht vermuten könnte.
Sieht man davon ab, dass es quasi kein Filesharing im mobilen Web gibt und dass man gewisse Dienste, wie Whatsapp nur mobil nutzen kann, so gleichen sich die anderen Werte doch sehr. Dies zeigt aber auch: Für die Internetnutzung ist es inzwischen fast egal, auf welchem Gerät sie erfolgt.


Infografik: So setzt sich der europäische Traffic zusammen | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Dienstag, 18. November 2014

Telekom ist nach wie vor größter Mobilfunkanbieter

Seit ich eine Allnet-Flat habe, ist es mir fast egal, welches Netz meine Gesprächspartner haben. Den einzelnen Anbietern ist hingegen nicht gleichgültig, ob der Kunde bei ihnen ist oder zur Konkurrenz wechselt. Die aktuelle Grafik von Statista zeigt, wie sich die vier großen Anbieter in den letzten Jahren entwickelt haben.

Infografik: Rekord: 39.653.000 D1-Anschlüsse | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Donnerstag, 13. November 2014

Welche elektonischen Geräte haben unsere jugendlichen Kinder?

Gestern sollte beim Elternabend in der Grundschule meiner Tochter eigentlich ein Polizeibeamter etwas über Internetsicherheit und Smartphones erzählt haben. Leider musste er diesen Termin absagen. Aber schon im letzten Jahr, als ich erstmals den Vortag in einer vierten Klasser der Grundschule hörte, frage ich mich, ob neun-, zehn- oder elfährige Grundschüler etwas mit Social Media  (in diesem Falle Facebook) zu tun haben sollten/dürfen. Haben sie offenbar, weil es vielen Eltern egal zu sein scheint, was ihre Kinder mit Smartphone, Tablett oder Notebook  so treiben. Für das Grundschulalter habe ich keine Zahlen, für die Jugendlichen ab zwölf gibt es aber Zahlen bei statista. Die folgende Grafik zeigt, was unsere Kinder so an elektronischen Geräten besitzen.


Infografik: Smartphone gehört bei Teenies zur Grundausstattung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Montag, 15. September 2014

Nie wieder SanDisk... oder wie ich versuche eine defekte SD-Card umzutauschen

Ich habe seit 8 Monaten eine SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 in meinem Galaxy S3. Sie dient für Programmauslagerungen, Musik und Foto/Video Aufzeichnungen und natürlich für die geschäftlichen Daten für das "Büro im Handy".
Donnerstag nun ließ sich die Karte nicht mehr beschreiben. Keine Fotos, keine Videos. Auch ein Formatversuch im PC scheiterte später. Die Videos von der Einschulung meiner Tochter waren ebenfalls nicht darauf.
Am Freitag habe ich dann das Gespräch mit der Hotline von SanDisk gesucht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich lieber den Service von Amazon bemüht hätte. Der Herr von SanDisk war zwar freundlich, aber die Prozedur der Reklamation scheint kompliziert zu sein. Vor allem erwartete SanDisk die Rücksendung der defekten Card. Da sich diese aber nicht mehr löschen lässt, wohl aber noch lesen und da sich private Daten drauf befinden, bin ich nicht bereit, die Karte einfach so zurück zu schicken.

Ich gab meine Adresse und die Nummer auf der Rückseite meiner Karte an, soweit ich die winzige Zahl entziffern konnte. Erstmals merke ich, dass ich alt werde und eventuell für Schrift im Micometer Bereich ein Vergrößerungsglas benötige.
Ohne die Karte lief aber auch mein Smartphone nicht flüssig, weshalb einige Kunden auf die Beantwortung ihrer WhatsApp Anfragen warten mussten.

Innerhalb weniger Minuten kam eine Mail (die der Mitarbeiter für den Nachmittag angekündigt hatte) und die deutlich erkennen ließ, dass sie mit Google vom Englischen in das Deutsche übersetzt worden war.
Darin wurde dann irgendwo gefragt: "Sollten Sie sich für den Umtauschprozess über SanDisk entscheiden , müssen wir Ihren Namen und Ihre Adresse mit unserem Kurierdienst teilen, um ein Rücksendungsetikett kreieren zu können. Sind Sie damit einverstanden? Ja/Nein:"

Da ich darauf erst mal nicht reagiert habe, passierte bis zu einem weiteren Anruf von meiner Seite am Montag dann gar nichts. Dort gab ich telefonisch mein Einveständnis, dass meine Adresse auch zum Versand einer Ersatzkarte genutzt werden darf. Nach einigen Diskussionen ließ sich der Mitarbeiter dann darauf ein, dass ich die Karte zerstören darf, bevor ich die Überreste  zum Umtausch und zur dortigen Zerstörung nach Tschechien schicke. Ja gehen die davon aus, dass irgendein Irrer eine Karte mit Daten einfach so auf gut Glück nach Tschechien schickt. Ich bin sprachlos.
Soweit der Stand bis jetzt. Mal sehen wie es weiter geht. Seit heute ist übrigens schon eine neue Karte in meinem Smartphone und dieses mal habe ich wieder auf Kingston zurück gegriffen.