Donnerstag, 27. November 2014

So setzt sich der Internettraffic in Europa zusammen

Heute erreichte mich eine interessante Untersuchung. Darin ging es um die Frage, wie europäische Internetnutzer das Web nutzen. Untersucht wurde der Anteil der einzelnen Bereiche am Downstream Traffic. Dass hier Videos und Audio Streaming den größten Anteil haben, überrascht angesichts der dort übermittelten Daten wohl kaum. Interessanter ist hingegen, dass die anderen Bereiche sich zwischen Festnetznutzung und der mobilen Internetnutzung nicht so signifikant unterscheiden, wie man es vielleicht vermuten könnte.
Sieht man davon ab, dass es quasi kein Filesharing im mobilen Web gibt und dass man gewisse Dienste, wie Whatsapp nur mobil nutzen kann, so gleichen sich die anderen Werte doch sehr. Dies zeigt aber auch: Für die Internetnutzung ist es inzwischen fast egal, auf welchem Gerät sie erfolgt.


Infografik: So setzt sich der europäische Traffic zusammen | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Dienstag, 18. November 2014

Telekom ist nach wie vor größter Mobilfunkanbieter

Seit ich eine Allnet-Flat habe, ist es mir fast egal, welches Netz meine Gesprächspartner haben. Den einzelnen Anbietern ist hingegen nicht gleichgültig, ob der Kunde bei ihnen ist oder zur Konkurrenz wechselt. Die aktuelle Grafik von Statista zeigt, wie sich die vier großen Anbieter in den letzten Jahren entwickelt haben.

Infografik: Rekord: 39.653.000 D1-Anschlüsse | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Donnerstag, 13. November 2014

Welche elektonischen Geräte haben unsere jugendlichen Kinder?

Gestern sollte beim Elternabend in der Grundschule meiner Tochter eigentlich ein Polizeibeamter etwas über Internetsicherheit und Smartphones erzählt haben. Leider musste er diesen Termin absagen. Aber schon im letzten Jahr, als ich erstmals den Vortag in einer vierten Klasser der Grundschule hörte, frage ich mich, ob neun-, zehn- oder elfährige Grundschüler etwas mit Social Media  (in diesem Falle Facebook) zu tun haben sollten/dürfen. Haben sie offenbar, weil es vielen Eltern egal zu sein scheint, was ihre Kinder mit Smartphone, Tablett oder Notebook  so treiben. Für das Grundschulalter habe ich keine Zahlen, für die Jugendlichen ab zwölf gibt es aber Zahlen bei statista. Die folgende Grafik zeigt, was unsere Kinder so an elektronischen Geräten besitzen.


Infografik: Smartphone gehört bei Teenies zur Grundausstattung | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Montag, 15. September 2014

Nie wieder SanDisk... oder wie ich versuche eine defekte SD-Card umzutauschen

Ich habe seit 8 Monaten eine SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 in meinem Galaxy S3. Sie dient für Programmauslagerungen, Musik und Foto/Video Aufzeichnungen und natürlich für die geschäftlichen Daten für das "Büro im Handy".
Donnerstag nun ließ sich die Karte nicht mehr beschreiben. Keine Fotos, keine Videos. Auch ein Formatversuch im PC scheiterte später. Die Videos von der Einschulung meiner Tochter waren ebenfalls nicht darauf.
Am Freitag habe ich dann das Gespräch mit der Hotline von SanDisk gesucht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich lieber den Service von Amazon bemüht hätte. Der Herr von SanDisk war zwar freundlich, aber die Prozedur der Reklamation scheint kompliziert zu sein. Vor allem erwartete SanDisk die Rücksendung der defekten Card. Da sich diese aber nicht mehr löschen lässt, wohl aber noch lesen und da sich private Daten drauf befinden, bin ich nicht bereit, die Karte einfach so zurück zu schicken.

Ich gab meine Adresse und die Nummer auf der Rückseite meiner Karte an, soweit ich die winzige Zahl entziffern konnte. Erstmals merke ich, dass ich alt werde und eventuell für Schrift im Micometer Bereich ein Vergrößerungsglas benötige.
Ohne die Karte lief aber auch mein Smartphone nicht flüssig, weshalb einige Kunden auf die Beantwortung ihrer WhatsApp Anfragen warten mussten.

Innerhalb weniger Minuten kam eine Mail (die der Mitarbeiter für den Nachmittag angekündigt hatte) und die deutlich erkennen ließ, dass sie mit Google vom Englischen in das Deutsche übersetzt worden war.
Darin wurde dann irgendwo gefragt: "Sollten Sie sich für den Umtauschprozess über SanDisk entscheiden , müssen wir Ihren Namen und Ihre Adresse mit unserem Kurierdienst teilen, um ein Rücksendungsetikett kreieren zu können. Sind Sie damit einverstanden? Ja/Nein:"

Da ich darauf erst mal nicht reagiert habe, passierte bis zu einem weiteren Anruf von meiner Seite am Montag dann gar nichts. Dort gab ich telefonisch mein Einveständnis, dass meine Adresse auch zum Versand einer Ersatzkarte genutzt werden darf. Nach einigen Diskussionen ließ sich der Mitarbeiter dann darauf ein, dass ich die Karte zerstören darf, bevor ich die Überreste  zum Umtausch und zur dortigen Zerstörung nach Tschechien schicke. Ja gehen die davon aus, dass irgendein Irrer eine Karte mit Daten einfach so auf gut Glück nach Tschechien schickt. Ich bin sprachlos.
Soweit der Stand bis jetzt. Mal sehen wie es weiter geht. Seit heute ist übrigens schon eine neue Karte in meinem Smartphone und dieses mal habe ich wieder auf Kingston zurück gegriffen.








Montag, 2. Juni 2014

Allergisch? Nur die Ruhe! Stress scheint Allergiebeschwerden zu verschlimmern

Baierbrunn (ots) - Ausgeglichene Allergiker leiden offenbar seltener unter Schüben als gestresste. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Allergologen von der Ohio State University, die 179 Betroffene drei Monate lang beobachtet haben. In diesem Zeitraum erlitten 39 Prozent der Teilnehmer mehr als einen Allergieschub. Sie klagten verstärkt über Stress und waren zudem häufiger schlecht gelaunt als die Studienteilnehmer ohne Allergieschub. Zwar verursacht Stress keine Allergien, er scheint jedoch die Symptome zu verstärken. Die Forscher raten den Patienten deshalb zum Stressabbau.

Montag, 19. Mai 2014

Angeborene Schusseligkeit Ein Gen trägt dazu bei, dass wir uns leichter ablenken lassen

Wenn ich demnächst mal wieder etwas suche und meine Frau sagt, dass ich es gefälligst dorthin legen soll, wo es hingehört,damit ich es nicht suchen muss, dann sage sich einfach: "Schatz, das ist mein Gen DRD2."
Hier die Meldung dazu: ;-)
Baierbrunn (ots) - Schon wieder den Schlüssel verlegt! Und wen wollte ich gerade anrufen? Wem das öfter passiert, der könnte eine bestimmte Variante des Gens "DRD2" besitzen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Verweis auf Psychologen der Universität Bonn. Diese haben herausgefunden, dass dieses Gen dafür verantwortlich sein kann, wenn sich jemand leichter ablenken lässt und häufiger unaufmerksam ist.

Studie: Fahrradfahren macht attraktiv - Klappräder allerdings sind Flirtbremsen

Interessant, über was alles so Studien gemacht werden. Als ob es keine wichtigeren Dinge gibt, als die Attraktivität von Radfahrern. Aber lest selbst:   
 
Bocholt (ots) - Die Sonne lässt sich endlich wieder blicken und viele Deutsche schwingen sich wieder häufiger aufs Rad. Die perfekte Gelegenheit jemanden kennen zu lernen - denn Radfahren macht attraktiv. Insbesondere Männer teilen diese Ansicht: Jeder Vierte (25 Prozent) findet Frauen auf Fahrrädern charmant. Bei den Frauen sind es 18 Prozent. Das ist das Ergebnis der Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014" der Rose Versand GmbH unter 1.006 Deutschen. Doch nicht jedes Rad verleiht seinem Fahrer oder seiner Fahrerin den gleichen Zauber: Während Mountainbikes und Hollandräder den Fahrer besonders attraktiv wirken lassen, sind Klappräder eher eine Flirtbremse. Weitere Assoziationen, die mit Fahrradfahrern verbunden werden, sind laut Studie Umweltbewusstsein (55 Prozent), Sportlichkeit (37 Prozent) und eine gesunde Lebensweise (29 Prozent). "Eine gute Gesundheit lässt einen Menschen gemäß Attraktivitätsforschung für andere besonders interessant wirken", kommentiert Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer der Rose Versand GmbH. "Sitzt man dann noch auf einem sportlichen Mountainbike, steht einem netten Flirt auf der Straße nichts mehr im Wege."

Dienstag, 6. Mai 2014

So gesund kann Kaffee sein

Ich weiß nicht, wann ihr damit angefangen habt, Kaffee zu trinken. Bei mir war es mit dem Beginn meiner Ausbildung. Und oft musste ich mir anhören, dass das ja gar nicht gesund ist.
Doch gab es immer wieder Studien, dass regelmäßiger Konsum von Kaffee nicht so schädlich ist, wie man es vielleicht erwartet. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie hier nachzulesen ist:

Baierbrunn (ots) - Eine neue Studie dürfte Menschen freuen, die regelmäßig Kaffee trinken - der ja eher ein ungesundes Image hat. Kaffee senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes, die weitaus häufigste Form der Zuckerkrankheit, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Wer täglich sechs Tassen Kaffee trinkt, so das Ergebnis einer Studie, erkrankt im Vergleich zu Kaffee-Abstinenten rund ein Drittel seltener an Diabetes. Woran das liegt, können sich die Forscher nur bedingt erklären. Sie vermuten, dass verschiedene Inhaltsstoffe der braunen Bohnen eine Rolle spielen - etwa, indem sie die Insulinwirkung im Körper verbessern.

High-Tech-Notruf wird Pflicht Die EU hat das automatische Notruf-System "eCall" auf den Weg gebracht

Baierbrunn (ots) - Ab Herbst 2015 müssen alle Neuwagen mit einem "eCall" genannten Ortungssystem ausgestattet werden. Es wird unmittelbar nach einem Unfall aktiv und sendet automatisch Informationen zu Standort, Fahrtrichtung, Unfallzeitpunkt und Fahrzeugtyp an die nächste Rettungsleitstelle. Vor allem auf dem Land, sagt Hans-Jürgen Mäurer von der Dekra in einem Interview mit der "Apotheken Umschau", sollen dadurch die Rettungskräfte deutlich schneller vor Ort sein. "In der Stadt wird sich die Verbesserung zwar in Grenzen halten, aber auch dort zählt jede Sekunde", so der Experte.

Nach einem Schlaganfall hilft nur Tempo Zwei Tage gesundes Leben für jede gewonnene Minute

Gütersloh (ots) - "Jeder Schlaganfall ist ein Notfall - 112!" lautet das Motto des "Tags gegen den Schlaganfall" am 10. Mai, ausgerufen durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Aktuelle Befragungen zeigen, dass viele Menschen die Symptome eines Schlaganfalls nicht richtig deuten und im Notfall nicht das Richtige tun, die 112 wählen. Wo dramatische Appelle nicht wirken, sollen jetzt nüchterne Zahlen wachrütteln. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie liefert den Stoff, den sich Akutmediziner wünschen, eine einfache Gleichung: Jede gewonnene Minute in der Akutversorgung bringt dem Patienten 2 Tage mehr gesundes Leben.
"Time is brain" lautet der altbekannte Grundsatz der Neurologen in der Schlaganfall-Versorgung. Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt, Gehirnzellen sterben ab. Die Standardtherapie von Gefäßverschlüssen im Gehirn ist die so genannte Thrombolyse, die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels. Je länger die Unterversorgung dauert, desto schwerer sind die Folgen. Die Lyse muss also so schnell wie möglich begonnen werden. Somit hängt die Prognose eines Schlaganfall-Patienten entscheidend von drei Faktoren ab: Haben Patient und Umfeld richtig reagiert, den Schlaganfall erkannt und den Notruf gewählt? Kommt der Patient auf eine Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialstation)? Und: Wie gut funktionierte die Behandlungskette in der Notfall- und Akutversorgung?
Das alles ist lange bekannt. Doch wie groß genau der Effekt der Geschwindigkeit ist - oder anders formuliert: Wie viel sich die Eile lohnt - konnte bisher nicht konkret beziffert werden. Dem Finnen Dr. Atte Meretoja ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen in Helsinki und im australischen Melbourne gelungen, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit in der Akutversorgung und der zu erwartenden gesunden Lebensdauer und Lebensqualität statistisch zu berechnen. "Save a minute, save a day" lautet der Titel des bemerkenswerten Aufsatzes, der soeben im amerikanischen Fachmagazin "Stroke" erschienen ist. Darin stellen die Forscher die Ergebnisse einer 13-jährigen Beobachtungsstudie (1998 - 2011) in australischen und finnischen Schlaganfall-Zentren dar. Untersucht wurden 2258 Schlaganfall-Patienten.
Ergebnis: Jede Minute, mit der nach einem akuten Schlaganfall früher mit der Thrombolyse begonnen wird, verschafft dem Patienten durchschnittlich 1,8 gesunde Lebenstage mehr. Stark abhängig ist dieser positive Effekt vom Alter der Patienten und von der Schwere des Schlaganfalls. Jüngere Schlaganfall-Betroffene (unter 50 Jahren) mit schwerem Infarkt profitieren noch deutlich stärker, sie gewinnen 3,5 Tage Leben mit jeder Minute.
Mediziner und Präventionsfachleute weltweit müssten jubeln über diese Zahlen. Liefern sie doch wichtige Argumente, die bereits gute Notfall- und Akutversorgung weiter zu verbessern. Und sie sind ein Appell, Schlaganfall-Symptome bekannter zu machen und die Bevölkerung für die Bedeutung des Notrufs 112 zu sensibilisieren. Autor Atte Meretoja selbst zieht ein hoffnungsvolles Fazit: "Das Bewusstsein für diese konkrete Bedeutung des Faktors Zeit könnte die bisherige Praxis verändern."
(Quelle: Stroke. April 2014)

Donnerstag, 13. März 2014

Ein Apfel am Tag Der alte englische Gesundheitsrat hält wissenschaftlicher Nachforschung stand

Baierbrunn (ots) - "An apple a day keeps the doctor away" - ein Apfel pro Tag erspart den Doktor. Forscher der Universität im britischen Oxford, wollten wissen, was dran ist an diesem alten englischen Gesundheitstipp. Viel, stellten sie fest, berichtet die "Apotheken Umschau". Würde jeder Brite jenseits der 50 täglich einen Apfel essen, könnte das jedes Jahr 8500 Menschen vor dem Herztod bewahren. Inhaltsstoffe wie Polyphenole, Pektin und Vitamin C sollen das Immunsystem stärken und Entzündungen vorbeugen.

Käse lieber am Stück kaufen Vorgeschnittener Käse ist oft schon vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum schimmlig

Baierbrunn (ots) - Wer Käse geschnitten kauft, spart sich zwar einige Mühe, aber häufig zahlt er drauf, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Die Verbraucherzentrale Bayern fand im Herbst 2013 bei einem Marktcheck: Jeder zweite vom Handel vorgeschnittene Käse aus der Selbstbedienungstheke schimmelte noch vor dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums. Käse sollte man deshalb lieber am Stück kaufen und an der Käsetheke frisch abschneiden lassen.

Freitag, 28. Februar 2014

Welche Alternativen für WhatsApp gibt es? Kann ich jetzt wechseln?

Bis zum 20. Februar war die Welt der WhatsApp Nutzer noch völlig in Ordnung. Freunde von mir, selbst vehemente Facebook Verweigerer, nutzten das Chat-Programm für ihr Smartphone täglich und sehr ausgiebig, so wie wohl Millionen andere Nutzer. Und dann kam der Schock. Facebook, neben Google der zweite Große Datensammledienst im Netz, schluckte WhatsApp und damit wohl auch die Daten all der Nutzer, die sich Facebook bisher verweigert haben.
Schon kurz noch der Übernahmenachricht wanderte viele Nutzer ab und orientierten sich in andere Richtungen. Doch welche Programme kann man nutzen? Wer hat welchen Chat-Dienst, und welche Daten gebe ich Preis.
Für die meisten Nutzer war der Wechsel bisher eher ernüchternd. Ich persönlich habe mehrere Programme ausprobiert und nur bei Threema und Telegram Freunde gefunden, die dieses Programm auch einsetzen. Die Stiftung Warentest hat verschiedene verbreitete Apps getestet und nur Threema war für die Tester unbedenklich.
Anbei ein (durchaus etwas subjektiver) Überblick über die Chat-Programme und welches man nutzen sollte:

WhatsApp: (erstes Jahr kostenlos, danach 89 Cent / Jahr)
War schon immer unsicher und wird mit der Übernahme durch Facebook für viele wohl unnutzbar. Ältere iPhones können die neue Version nicht mehr installieren, da IOS 5 vorausgesetzt wird.

ICQ: (kostenlos)
Der Oldie unter den Chat Programmen führt inzwischen ein Nischendasein. Der Datenschutz ist unklar. Allerdings ist der Dienst quasi auf allen Plattformen verfügbar inc. PC.

Facebook-Messenger: (kostenlos)
Was eingetippt wird, landet bei Facebook. Darüber hinaus darf die App SMS lesen, ohne Wissen des Nutzers schreiben und sogar Telefonnummern wählen. Darum ist es nicht zu empfehlen.

Google-Hangouts: (kostenlos)
Es gilt das, was für den Facebook-Messenger gilt. Darum nicht nutzbar.

Telegram: (kostenlos)
Unter den kostenlosen Apps eine relativ weit verbreitete. Die Sicherheit ist laut Stiftung Warentest nicht völlig belegt. Es gibt aber auf jeden Fall deutliche Vorteile in dieser Hinsicht gegenüber WhatsApp. Empfehlenswert.

ChatON (kostenlos)
Das Chat-Programm von Samsung hat zwar eine relativ große Verbreitung, sammelt aber auch viele Daten incl. SMS. Darum muss man davon abraten.

WeChat: (kostenlos)
Will auch SMS und MMS lesen, allerdings nicht schreiben. Relativ weit verbreitet. Darum bedingt nutzbar.

Line, kik, Viber, Nimbuzz, Blackberry-Messenger, Kakao Talk, myenigma:
Sind entweder unsicher oder nicht weit verbreitet, oder beides. Darum alle nicht zu empfehlen.

Threema (1,79 bzw. 1,69 Euro einmalig je nach System)
Threema verschlüsselt die Daten und gilt nach Stiftung Warentest als sicher. Leider gibt es Threema nur für iOS und Android. Dennoch scheint es die zurzeit beste Alternative zu WhatsApp zu sein. Klare Empfehlung.

Fazit:
Wer sich nicht weiter durch WhatsApp ausspionieren lassen will, hat zurzeit zwei sinnvolle Alternativen: Das kostenlose Telegram und das 1,69 Euro teure Threema. Alle anderen Programme sind entweder nicht weit genug verbreitet oder haben ähnliche Sicherheitslücken wie WhatsApp.

Wohin wechselt ihr?

Links zum Text:
https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/WhatsApp-Alternativen-Nur-Threema-ist-unkritisch-4674609-0/
https://threema.ch/de/
https://telegram.org/

Mittwoch, 12. Februar 2014

Neuer Internet Guide für Kinder

Habt ihr Kinder, die im Internet unterwegs sind? Angesichts der Tatsache, dass heutzutage ja fast jedes Handy einen Internetzugang hat und spätestens ab der 5 Klasse der PC zur Schule dazu gehört, dürfte quasi jeder ab etwa 10 Jahren im Netz unterwegs sein. Allen Eltern, die nicht wissen, ob das alles so sicher ist, hilft vielleicht der folgende Pressetext:

 Safer Internet Day: Internet Guide für Kids - Deutsches Kinderhilfswerk, fragFINN.de und FSM veröffentlichen überarbeitete Neuauflage

Berlin (ots) - Der Internet Guide für Kids, eine Broschüre für Kinder zum sicheren Umgang mit dem Internet, ist jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erschienen. Die gemeinsame Publikation des Deutschen Kinderhilfswerkes, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und der Kindersuchmaschine fragFINN.de enthält nun auch Informationen zum Umgang mit Smartphones, Tablets und Apps. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.dkhw.de/Internetguide.

Alle Informationstexte sind kindgerecht aufbereitet. Kinder finden konkrete Sicherheitstipps z.B. für Chaträume und Communities sowie ein Lexikon, das relevante Begriffe der Internetnutzung kurz und verständlich erläutert. Die Linktipps zu Kindersuchmaschinen und -portalen sowie Nachrichtenseiten und Onlinezeitschriften wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Mit Hilfe des Internet Guides lernen Kinder, sich sicher im Netz zu bewegen. Sie erfahren mehr über Möglichkeiten und Funktionen des Internets und werden dabei über mögliche Risiken aufgeklärt. Der Guide bietet Hilfestellungen für den eigenverantwortlichen Umgang mit privaten Daten, gibt Tipps für das Erkennen von Werbung im Internet und erklärt, wie man sich vor Viren oder Spam-Mails schützen kann. "Kinder sollen das Internet selbst aktiv erforschen und damit arbeiten. Deshalb ist der Internet Guide in erster Linie für sie entworfen und nicht als Eltern- oder Lehrerbroschüre", so Kai Hanke, Referatsleiter Medien des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Anlässlich des Safer Internet Day wurden kostenfrei Exemplare an verschiedene Berliner Grundschulen verteilt. Zusätzlich veranstalteten die Partner einen Workshop an der Berliner Christburg-Grundschule, bei dem Kinder die vielen Tipps und Informationen des Internet Guides praktisch umsetzen konnten. An verschiedenen Stationen wurde z.B. das Suchen und Finden im Netz, der Umgang mit persönlichen Daten und das sichere Chatten diskutiert und ausprobiert.

"Mit dem Workshopangebot und der Verteilung unseres Internet Guides zum Safer Internet Day wollen wir Kinder mit verständlichen und praktischen Tipps zu einem entdeckenden Umgang mit dem Internet animieren und für mögliche Gefahrenaspekte sensibilisieren, ohne sie dabei zu verängstigen oder zu überfordern", meint Otto Vollmers, Geschäftsführer der FSM.

"Der Internet Guide für Kids ist eine tolle Ergänzung zur Kindersuchmaschine fragFINN.de. Kinder können sich mit der Broschüre unterhaltsam Wissen rund um das Internet aneignen und werden damit optimal auf das Entdecken der vielen Möglichkeiten im Netz vorbereitet", ergänzt Isabell Rausch-Jarolimek, Geschäftsführerin des fragFINN e.V.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Apps: Was sollen sie tun und was machen sie wirklich? TÜV Rheinland-Prüfverfahren entlarvt Datenschutzlöcher bei Apps

Köln (ots) - Viele Apps haben einen funktionalen Wert: Sie lotsen Wegsuchende durch den Großstadtdschungel, liefern Zeitpläne für Bus und Bahn oder sie dienen einfach nur zum Spiel und Zeitvertrieb. Der Nutzen für den Anwender liegt auf der Hand: bessere Orientierung, Zeitersparnis und Spaß. Aber bei vielen Apps läuft viel mehr - nicht auf dem Display, sondern im Hintergrund.
Datenschutz: zahlreiche Apps bedenklich
Etwa 40 Prozent aller Apps lesen Daten von Smartphones und Tablets aus und übermitteln diese an unterschiedliche Server und Empfänger weltweit. In den meisten Fällen weiß der Nutzer nichts davon und hat dafür auch keine bewusste Einwilligung gegeben. So übermittelt die Angry Birds App, die von TÜV Rheinland geprüft wurde, diverse Daten an unterschiedliche Server - ohne Wissen und angemessene Zustimmung des Nutzers. Darunter sind unter anderem die MAC-Adresse (Media-Access-Control) des Netzwerkadapters, die dynamische IP Adresse und der Status des Mikrofons. Da eine MAC-Adresse eindeutig ist, lässt sich mit diesen Daten das Smartphone identifizieren. Die von Angry Birds übersandte IP-Adresse ist bildlich vergleichbar mit der postalischen Anschrift einer Person. Mit dieser Information kann so das gewünschte Smartphone gezielt erreicht werden. Zwar ist die Adresse dynamisch, kann aber über die App Angry Birds aktualisiert übermittelt werden. "Das sind alles Informationen und Funktionen, die für das eigentliche Spiel überhaupt keine Rolle spielen. Das heißt, diese App tut wesentlich mehr als sie eigentlich sollte", weiß Hans Dieter Schober, Projektleiter bei TÜV Rheinland.
Unkontrollierbarer Datentransfer
Manche Informationen sind im Einzelnen als unkritisch zu betrachten, in der Kombination sind sie hinsichtlich des Umgangs mit personenbezogenen Daten als sehr bedenklich einzustufen. Der Nutzer wird über die Datenübermittlung nicht angemessen informiert und die Daten sind für ihn nach Übersendung unkontrollierbar. Viele Nutzer haben unterschiedliche Apps im Einsatz. Entsprechend können von diesen Apps verschiedene Daten an spezielle Server geschickt werden. Werden sie dort gesammelt und sinnvoll miteinander verknüpft, lassen sich eine Vielzahl von Daten für unterschiedlichste Zwecke zusammenstellen. "Viele von diesen Daten werden für Werbezwecke eingesetzt, aber auch andere Einsatzmöglichkeiten sind denkbar. So können schlimmstenfalls auch gezielte Angriffe auf Smartphones ausgeführt werden", erklärt Hans Dieter Schober.
Seriöse Unternehmen, die sich von unseriösen App-Anbietern abgrenzen wollen, haben seit Ende letzten Jahres die Möglichkeit, ihre App von TÜV Rheinland prüfen zu lassen. Auf Basis dieses Prüfverfahrens werden die tatsächlichen Informationen analysiert, welche die App übermittelt und die Angaben des App-Anbieters geprüft.
Erfolgreich getestete Apps landen auf dem Verbraucherportal www.checkyourapp.de. Hier können sich Nutzer informieren, welche Apps ihre personenbezogenen Daten korrekt übermitteln. Das Portal steht App-Nutzern kostenfrei als Informationsquelle zur Verfügung.

Facebook-Hype trifft oft nicht auf die Bedürfnisse der Kunden

obs/Steria Mummert Consulting/ elisegourbin@hotmail.com
Gestern habe ich die Grundlagenarbeit an meinem Buch über Public Relations und Markteting für Bäderbetriebe abgeschlossen. Eines der Kapitel beschäftigt sich auch mit Social Media und wie durch Facebook und Co. Kunden erreicht werden können. Dazu passt die  repräsentativen Studie "Potenzialanalyse Customer Centricity Management" von Steria Mummert Consulting, die gestern veröffentlicht wurde.
Demnach scheint der Bedarf der Kunden an Informationen der Unternehmen offenbar auch außerhalb von Facebook sehr groß zu sein. Grüßer, als dies die Unternehmen ahnen. Müssen wir unsere Online Aktivitäten also in eine andere Richtung lenken? Mehr dazu in der folgenden Pressemeldung:

Hamburg (ots) - Social Media um jeden Preis, dieses Motto scheint in vielen Marketing- und Kommunikationsabteilungen derzeit vorzuherrschen. Das Problem hierbei ist, dass die meisten Unternehmen bei dem mit hohem Aufwand betriebenen Auf- und Ausbau ihrer Social-Media-Aktivitäten nicht ausreichend nach den Anforderungen der Kunden differenzieren. Eine Sonderrolle nimmt hierbei Facebook ein: Das größte soziale Netzwerk wird für Kundenbedürfnisse wie Beratung und Service vor allem im Vergleich zu Foren und Blogs weit überschätzt. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie "Potenzialanalyse Customer Centricity Management" von Steria Mummert Consulting.

Bei der Informationssuche nimmt Facebook eine wichtige Rolle ein: 62 Prozent der Kunden würden sich gerne auf dem sozialen Netzwerk über Produkte und Dienstleistungen informieren. Bei der Kundenberatung holen andere Social-Media-Kanäle - vor allem Foren (49 Prozent), unternehmenseigene Kunden-Communities und Blogs (je 32 Prozent) - auf. Unternehmen bieten Beratungsleistungen allerdings überwiegend (87 Prozent) auf Facebook und nur zu einem sehr geringen Teil in Foren (9 Prozent) an. "Diese Diskrepanz verdeutlicht, dass Unternehmen hier die falschen Prioritäten setzen", erklärt Elmar Stenzel, Studienleiter und Leiter des Bereichs Customer Relationship Management bei Steria Mummert Consulting. "Sie sollten ihre Aktivitäten zur Kundenberatung von Facebook und Twitter hin zu Blogs und Foren verlagern."

Ein ähnlich unausgewogenes Bild zeigt sich bei der Nutzung des Kundenservices und beim Beschwerdemanagement: Kunden nehmen Serviceleistungen nur zu einem sehr geringen Prozentsatz (4 Prozent) über Social Media in Anspruch. Das Angebot ist mit 22 Prozent wesentlich größer. Beschwerden möchten sie allerding zu 17 Prozent über das Social Web loswerden. Diese Möglichkeit bieten nur 5 Prozent der Unternehmen an. "Unsere Studie zeigt eindeutig, dass Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten zum Beschwerdemanagement ausbauen und beim Kundenservice, der über diese Kanäle kaum wahrgenommen wird, reduzieren sollten", so Elmar Stenzel. "Den Unternehmen stellt sich die Aufgabe, sich intensiver mit den Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Kunden auseinanderzusetzen und sie gezielt über die passenden Social-Media-Kanäle zu adressieren. Nur dann zahlt sich der Aufwand aus."

Hintergrundinformationen:

Für die Studie "Potenzialanalyse Customer Centricity Management" wurden vom 23. September bis zum 1. Oktober 2013 125 Fach- und Führungskräften großer und mittelständischer Unternehmen ab 100 Mitarbeiter aus den Bereichen Vorstand, Geschäftsführung, Vertrieb, Verkauf, Kundenberatung, Kundenkommunikation und Marketing befragt. Die Online-Befragung wurde in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Zudem wurden vom 8. bis 26. September 2013 auch die Endkunden zu ihren Wünschen befragt. An der Befragung nahmen 1.000 Deutsche ab 18 Jahren teil. Die Daten sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.

Dienstag, 14. Januar 2014

Pleite oder innovativ - Millionärswahl demnächst als Samstagabend-Show

Die ProSiebenSat1 Show Millionärswahl hat mit eher mäßigen Quoten zu kämpfen. So war jüngst in diversen Medien zu lesen, dass der Konzern die Show darum kürzt und deutlich eher als geplant zu ende gehen lässt. In der aktuellen Pressemeldung von ProSiebenSat1 hört sich das dann aber so an:

"ProSieben macht die "Millionärswahl" zur Samstagabend-Show

Neuer Sendeplatz für die "Millionärswahl": ProSiebenSat.1 verkürzt die Staffel und zeigt die Show ab sofort samstags auf ProSieben....
Das innovative Konzept der "Millionärswahl" hat in den sozialen Medien und darüber hinaus für große Resonanz gesorgt. Themen wie behindertengerechtes Wohnen, eine neue Form der sexuellen Aufklärung oder die Legalisierung des Cannabis-Konsums haben neue Impulse bekommen. Den kreativen und interessanten Bewerbern gibt ProSieben mit diesem neuen Sendemodus weiter die Chance, sich und ihre Ideen einem breiten Publikum zu präsentieren." 

So verkauft man eine Pleite medienwirksam. Beeindruckend!


Freitag, 3. Januar 2014

Tschüss 2013

Das Jahr 2013 ist Geschichte und mit ihm auch einige Dinge, die mich in diesem Jahr aufgeregt haben.

So habe ich mich Ende Dezember von meinem Internetanbieter Congstar getrennt, der es auch nach sechs Jahren nicht geschafft hat, mir eine schnelle DSL Leitung als 3000 kbit/s zu liefern, obwohl nach Angaben der Konzernmutter Telekom deutlich schnellere Leitungen vor der Tür liegen. Ob da jemand seine Kunden zum Mutterkonzern treiben will?
Zumindest in meinem Fall hat das nicht funktioniert, denn nun freut sich Vodafone darüber uns eine 16000er Leitung zur Verfügung stellen zu dürfen.

Tschüss habe ich auch zur Facebook-App unter Android gesagt. Warum muss die App meine SMS lesen? Und mit welchem Grund will sie Termine in meinem Kalender löschen oder neu hinzufügen? Nun, für die meisten dieser Berechtigungen hat der Konzern immerhin Gründe angegeben. Doch die Features, die die neuen Berechtigungen ermöglichen benötige ich nicht. Also musste auch diese App fliegen.

Getrennt habe ich mich auch von meiner alten DLRG-Ortsgruppe. Das Leben als Mitglied der DLRG Wunstorf ist um so vieles einfacher.

Wovon habt ihr euch 2013 getrennt?