Montag, 19. Mai 2014

Angeborene Schusseligkeit Ein Gen trägt dazu bei, dass wir uns leichter ablenken lassen

Wenn ich demnächst mal wieder etwas suche und meine Frau sagt, dass ich es gefälligst dorthin legen soll, wo es hingehört,damit ich es nicht suchen muss, dann sage sich einfach: "Schatz, das ist mein Gen DRD2."
Hier die Meldung dazu: ;-)
Baierbrunn (ots) - Schon wieder den Schlüssel verlegt! Und wen wollte ich gerade anrufen? Wem das öfter passiert, der könnte eine bestimmte Variante des Gens "DRD2" besitzen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Verweis auf Psychologen der Universität Bonn. Diese haben herausgefunden, dass dieses Gen dafür verantwortlich sein kann, wenn sich jemand leichter ablenken lässt und häufiger unaufmerksam ist.

Studie: Fahrradfahren macht attraktiv - Klappräder allerdings sind Flirtbremsen

Interessant, über was alles so Studien gemacht werden. Als ob es keine wichtigeren Dinge gibt, als die Attraktivität von Radfahrern. Aber lest selbst:   
 
Bocholt (ots) - Die Sonne lässt sich endlich wieder blicken und viele Deutsche schwingen sich wieder häufiger aufs Rad. Die perfekte Gelegenheit jemanden kennen zu lernen - denn Radfahren macht attraktiv. Insbesondere Männer teilen diese Ansicht: Jeder Vierte (25 Prozent) findet Frauen auf Fahrrädern charmant. Bei den Frauen sind es 18 Prozent. Das ist das Ergebnis der Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014" der Rose Versand GmbH unter 1.006 Deutschen. Doch nicht jedes Rad verleiht seinem Fahrer oder seiner Fahrerin den gleichen Zauber: Während Mountainbikes und Hollandräder den Fahrer besonders attraktiv wirken lassen, sind Klappräder eher eine Flirtbremse. Weitere Assoziationen, die mit Fahrradfahrern verbunden werden, sind laut Studie Umweltbewusstsein (55 Prozent), Sportlichkeit (37 Prozent) und eine gesunde Lebensweise (29 Prozent). "Eine gute Gesundheit lässt einen Menschen gemäß Attraktivitätsforschung für andere besonders interessant wirken", kommentiert Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer der Rose Versand GmbH. "Sitzt man dann noch auf einem sportlichen Mountainbike, steht einem netten Flirt auf der Straße nichts mehr im Wege."

Dienstag, 6. Mai 2014

So gesund kann Kaffee sein

Ich weiß nicht, wann ihr damit angefangen habt, Kaffee zu trinken. Bei mir war es mit dem Beginn meiner Ausbildung. Und oft musste ich mir anhören, dass das ja gar nicht gesund ist.
Doch gab es immer wieder Studien, dass regelmäßiger Konsum von Kaffee nicht so schädlich ist, wie man es vielleicht erwartet. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie hier nachzulesen ist:

Baierbrunn (ots) - Eine neue Studie dürfte Menschen freuen, die regelmäßig Kaffee trinken - der ja eher ein ungesundes Image hat. Kaffee senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes, die weitaus häufigste Form der Zuckerkrankheit, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Wer täglich sechs Tassen Kaffee trinkt, so das Ergebnis einer Studie, erkrankt im Vergleich zu Kaffee-Abstinenten rund ein Drittel seltener an Diabetes. Woran das liegt, können sich die Forscher nur bedingt erklären. Sie vermuten, dass verschiedene Inhaltsstoffe der braunen Bohnen eine Rolle spielen - etwa, indem sie die Insulinwirkung im Körper verbessern.

High-Tech-Notruf wird Pflicht Die EU hat das automatische Notruf-System "eCall" auf den Weg gebracht

Baierbrunn (ots) - Ab Herbst 2015 müssen alle Neuwagen mit einem "eCall" genannten Ortungssystem ausgestattet werden. Es wird unmittelbar nach einem Unfall aktiv und sendet automatisch Informationen zu Standort, Fahrtrichtung, Unfallzeitpunkt und Fahrzeugtyp an die nächste Rettungsleitstelle. Vor allem auf dem Land, sagt Hans-Jürgen Mäurer von der Dekra in einem Interview mit der "Apotheken Umschau", sollen dadurch die Rettungskräfte deutlich schneller vor Ort sein. "In der Stadt wird sich die Verbesserung zwar in Grenzen halten, aber auch dort zählt jede Sekunde", so der Experte.

Nach einem Schlaganfall hilft nur Tempo Zwei Tage gesundes Leben für jede gewonnene Minute

Gütersloh (ots) - "Jeder Schlaganfall ist ein Notfall - 112!" lautet das Motto des "Tags gegen den Schlaganfall" am 10. Mai, ausgerufen durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Aktuelle Befragungen zeigen, dass viele Menschen die Symptome eines Schlaganfalls nicht richtig deuten und im Notfall nicht das Richtige tun, die 112 wählen. Wo dramatische Appelle nicht wirken, sollen jetzt nüchterne Zahlen wachrütteln. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie liefert den Stoff, den sich Akutmediziner wünschen, eine einfache Gleichung: Jede gewonnene Minute in der Akutversorgung bringt dem Patienten 2 Tage mehr gesundes Leben.
"Time is brain" lautet der altbekannte Grundsatz der Neurologen in der Schlaganfall-Versorgung. Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt, Gehirnzellen sterben ab. Die Standardtherapie von Gefäßverschlüssen im Gehirn ist die so genannte Thrombolyse, die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels. Je länger die Unterversorgung dauert, desto schwerer sind die Folgen. Die Lyse muss also so schnell wie möglich begonnen werden. Somit hängt die Prognose eines Schlaganfall-Patienten entscheidend von drei Faktoren ab: Haben Patient und Umfeld richtig reagiert, den Schlaganfall erkannt und den Notruf gewählt? Kommt der Patient auf eine Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialstation)? Und: Wie gut funktionierte die Behandlungskette in der Notfall- und Akutversorgung?
Das alles ist lange bekannt. Doch wie groß genau der Effekt der Geschwindigkeit ist - oder anders formuliert: Wie viel sich die Eile lohnt - konnte bisher nicht konkret beziffert werden. Dem Finnen Dr. Atte Meretoja ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen in Helsinki und im australischen Melbourne gelungen, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit in der Akutversorgung und der zu erwartenden gesunden Lebensdauer und Lebensqualität statistisch zu berechnen. "Save a minute, save a day" lautet der Titel des bemerkenswerten Aufsatzes, der soeben im amerikanischen Fachmagazin "Stroke" erschienen ist. Darin stellen die Forscher die Ergebnisse einer 13-jährigen Beobachtungsstudie (1998 - 2011) in australischen und finnischen Schlaganfall-Zentren dar. Untersucht wurden 2258 Schlaganfall-Patienten.
Ergebnis: Jede Minute, mit der nach einem akuten Schlaganfall früher mit der Thrombolyse begonnen wird, verschafft dem Patienten durchschnittlich 1,8 gesunde Lebenstage mehr. Stark abhängig ist dieser positive Effekt vom Alter der Patienten und von der Schwere des Schlaganfalls. Jüngere Schlaganfall-Betroffene (unter 50 Jahren) mit schwerem Infarkt profitieren noch deutlich stärker, sie gewinnen 3,5 Tage Leben mit jeder Minute.
Mediziner und Präventionsfachleute weltweit müssten jubeln über diese Zahlen. Liefern sie doch wichtige Argumente, die bereits gute Notfall- und Akutversorgung weiter zu verbessern. Und sie sind ein Appell, Schlaganfall-Symptome bekannter zu machen und die Bevölkerung für die Bedeutung des Notrufs 112 zu sensibilisieren. Autor Atte Meretoja selbst zieht ein hoffnungsvolles Fazit: "Das Bewusstsein für diese konkrete Bedeutung des Faktors Zeit könnte die bisherige Praxis verändern."
(Quelle: Stroke. April 2014)