Wenn ich demnächst mal wieder etwas suche und meine Frau sagt, dass ich es gefälligst dorthin legen soll, wo es hingehört,damit ich es nicht suchen muss, dann sage sich einfach: "Schatz, das ist mein Gen DRD2."
Hier die Meldung dazu: ;-)
Baierbrunn (ots) - Schon
wieder den Schlüssel verlegt! Und wen wollte ich gerade anrufen? Wem das
öfter passiert, der könnte eine bestimmte Variante des Gens "DRD2"
besitzen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Verweis auf
Psychologen der Universität Bonn. Diese haben herausgefunden, dass
dieses Gen dafür verantwortlich sein kann, wenn sich jemand leichter
ablenken lässt und häufiger unaufmerksam ist.
Montag, 19. Mai 2014
Studie: Fahrradfahren macht attraktiv - Klappräder allerdings sind Flirtbremsen
Interessant, über was alles so Studien gemacht werden. Als ob es keine wichtigeren Dinge gibt, als die Attraktivität von Radfahrern. Aber lest selbst:
Dienstag, 6. Mai 2014
So gesund kann Kaffee sein
Ich weiß nicht, wann ihr damit angefangen habt, Kaffee zu trinken.
Bei mir war es mit dem Beginn meiner Ausbildung. Und oft musste ich mir
anhören, dass das ja gar nicht gesund ist.
Doch gab es immer wieder Studien, dass regelmäßiger Konsum von Kaffee nicht so schädlich ist, wie man es vielleicht erwartet. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie hier nachzulesen ist:
Doch gab es immer wieder Studien, dass regelmäßiger Konsum von Kaffee nicht so schädlich ist, wie man es vielleicht erwartet. Eher das Gegenteil ist der Fall, wie hier nachzulesen ist:
Baierbrunn (ots) - Eine neue Studie
dürfte Menschen freuen, die regelmäßig Kaffee trinken - der ja eher ein
ungesundes Image hat. Kaffee senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes, die
weitaus häufigste Form der Zuckerkrankheit, berichtet das
Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Wer täglich sechs Tassen Kaffee
trinkt, so das Ergebnis einer Studie, erkrankt im Vergleich zu
Kaffee-Abstinenten rund ein Drittel seltener an Diabetes. Woran das
liegt, können sich die Forscher nur bedingt erklären. Sie vermuten, dass
verschiedene Inhaltsstoffe der braunen Bohnen eine Rolle spielen -
etwa, indem sie die Insulinwirkung im Körper verbessern.
High-Tech-Notruf wird Pflicht Die EU hat das automatische Notruf-System "eCall" auf den Weg gebracht
Baierbrunn (ots) - Ab Herbst 2015 müssen alle Neuwagen mit einem "eCall"
genannten Ortungssystem ausgestattet werden. Es wird unmittelbar nach
einem Unfall aktiv und sendet automatisch Informationen zu Standort,
Fahrtrichtung, Unfallzeitpunkt und Fahrzeugtyp an die nächste
Rettungsleitstelle. Vor allem auf dem Land, sagt Hans-Jürgen Mäurer von
der Dekra in einem Interview mit der "Apotheken Umschau", sollen dadurch die Rettungskräfte deutlich
schneller vor Ort sein. "In der Stadt wird sich die Verbesserung zwar
in Grenzen halten, aber auch dort zählt jede Sekunde", so der Experte.
Nach einem Schlaganfall hilft nur Tempo Zwei Tage gesundes Leben für jede gewonnene Minute
Gütersloh (ots) - "Jeder Schlaganfall ist ein Notfall - 112!" lautet
das Motto des "Tags gegen den Schlaganfall" am 10. Mai, ausgerufen durch
die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Aktuelle Befragungen zeigen,
dass viele Menschen die Symptome eines Schlaganfalls nicht richtig
deuten und im Notfall nicht das Richtige tun, die 112 wählen. Wo
dramatische Appelle nicht wirken, sollen jetzt nüchterne Zahlen
wachrütteln. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie
liefert den Stoff, den sich Akutmediziner wünschen, eine einfache
Gleichung: Jede gewonnene Minute in der Akutversorgung bringt dem
Patienten 2 Tage mehr gesundes Leben.
"Time is brain" lautet der altbekannte Grundsatz der Neurologen in der Schlaganfall-Versorgung. Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt, Gehirnzellen sterben ab. Die Standardtherapie von Gefäßverschlüssen im Gehirn ist die so genannte Thrombolyse, die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels. Je länger die Unterversorgung dauert, desto schwerer sind die Folgen. Die Lyse muss also so schnell wie möglich begonnen werden. Somit hängt die Prognose eines Schlaganfall-Patienten entscheidend von drei Faktoren ab: Haben Patient und Umfeld richtig reagiert, den Schlaganfall erkannt und den Notruf gewählt? Kommt der Patient auf eine Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialstation)? Und: Wie gut funktionierte die Behandlungskette in der Notfall- und Akutversorgung?
Das alles ist lange bekannt. Doch wie groß genau der Effekt der Geschwindigkeit ist - oder anders formuliert: Wie viel sich die Eile lohnt - konnte bisher nicht konkret beziffert werden. Dem Finnen Dr. Atte Meretoja ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen in Helsinki und im australischen Melbourne gelungen, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit in der Akutversorgung und der zu erwartenden gesunden Lebensdauer und Lebensqualität statistisch zu berechnen. "Save a minute, save a day" lautet der Titel des bemerkenswerten Aufsatzes, der soeben im amerikanischen Fachmagazin "Stroke" erschienen ist. Darin stellen die Forscher die Ergebnisse einer 13-jährigen Beobachtungsstudie (1998 - 2011) in australischen und finnischen Schlaganfall-Zentren dar. Untersucht wurden 2258 Schlaganfall-Patienten.
Ergebnis: Jede Minute, mit der nach einem akuten Schlaganfall früher mit der Thrombolyse begonnen wird, verschafft dem Patienten durchschnittlich 1,8 gesunde Lebenstage mehr. Stark abhängig ist dieser positive Effekt vom Alter der Patienten und von der Schwere des Schlaganfalls. Jüngere Schlaganfall-Betroffene (unter 50 Jahren) mit schwerem Infarkt profitieren noch deutlich stärker, sie gewinnen 3,5 Tage Leben mit jeder Minute.
Mediziner und Präventionsfachleute weltweit müssten jubeln über diese Zahlen. Liefern sie doch wichtige Argumente, die bereits gute Notfall- und Akutversorgung weiter zu verbessern. Und sie sind ein Appell, Schlaganfall-Symptome bekannter zu machen und die Bevölkerung für die Bedeutung des Notrufs 112 zu sensibilisieren. Autor Atte Meretoja selbst zieht ein hoffnungsvolles Fazit: "Das Bewusstsein für diese konkrete Bedeutung des Faktors Zeit könnte die bisherige Praxis verändern."
(Quelle: Stroke. April 2014)
"Time is brain" lautet der altbekannte Grundsatz der Neurologen in der Schlaganfall-Versorgung. Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt, Gehirnzellen sterben ab. Die Standardtherapie von Gefäßverschlüssen im Gehirn ist die so genannte Thrombolyse, die medikamentöse Auflösung des Gerinnsels. Je länger die Unterversorgung dauert, desto schwerer sind die Folgen. Die Lyse muss also so schnell wie möglich begonnen werden. Somit hängt die Prognose eines Schlaganfall-Patienten entscheidend von drei Faktoren ab: Haben Patient und Umfeld richtig reagiert, den Schlaganfall erkannt und den Notruf gewählt? Kommt der Patient auf eine Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialstation)? Und: Wie gut funktionierte die Behandlungskette in der Notfall- und Akutversorgung?
Das alles ist lange bekannt. Doch wie groß genau der Effekt der Geschwindigkeit ist - oder anders formuliert: Wie viel sich die Eile lohnt - konnte bisher nicht konkret beziffert werden. Dem Finnen Dr. Atte Meretoja ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen in Helsinki und im australischen Melbourne gelungen, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit in der Akutversorgung und der zu erwartenden gesunden Lebensdauer und Lebensqualität statistisch zu berechnen. "Save a minute, save a day" lautet der Titel des bemerkenswerten Aufsatzes, der soeben im amerikanischen Fachmagazin "Stroke" erschienen ist. Darin stellen die Forscher die Ergebnisse einer 13-jährigen Beobachtungsstudie (1998 - 2011) in australischen und finnischen Schlaganfall-Zentren dar. Untersucht wurden 2258 Schlaganfall-Patienten.
Ergebnis: Jede Minute, mit der nach einem akuten Schlaganfall früher mit der Thrombolyse begonnen wird, verschafft dem Patienten durchschnittlich 1,8 gesunde Lebenstage mehr. Stark abhängig ist dieser positive Effekt vom Alter der Patienten und von der Schwere des Schlaganfalls. Jüngere Schlaganfall-Betroffene (unter 50 Jahren) mit schwerem Infarkt profitieren noch deutlich stärker, sie gewinnen 3,5 Tage Leben mit jeder Minute.
Mediziner und Präventionsfachleute weltweit müssten jubeln über diese Zahlen. Liefern sie doch wichtige Argumente, die bereits gute Notfall- und Akutversorgung weiter zu verbessern. Und sie sind ein Appell, Schlaganfall-Symptome bekannter zu machen und die Bevölkerung für die Bedeutung des Notrufs 112 zu sensibilisieren. Autor Atte Meretoja selbst zieht ein hoffnungsvolles Fazit: "Das Bewusstsein für diese konkrete Bedeutung des Faktors Zeit könnte die bisherige Praxis verändern."
(Quelle: Stroke. April 2014)
Abonnieren
Posts (Atom)