Ich habe seit 8 Monaten eine SanDisk Ultra microSDXC 64GB Class 10 in
meinem Galaxy S3. Sie dient für Programmauslagerungen, Musik und
Foto/Video Aufzeichnungen und natürlich für die geschäftlichen Daten für das "Büro im Handy".
Donnerstag nun ließ sich die Karte nicht mehr beschreiben. Keine Fotos, keine Videos. Auch ein Formatversuch im PC scheiterte später. Die Videos von der Einschulung meiner Tochter waren ebenfalls nicht darauf.
Am Freitag habe ich dann das Gespräch mit der Hotline von SanDisk gesucht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich lieber den Service von Amazon bemüht hätte. Der Herr von SanDisk war
zwar freundlich, aber die Prozedur der Reklamation scheint kompliziert zu
sein. Vor allem erwartete SanDisk die Rücksendung der defekten Card. Da sich
diese aber nicht mehr löschen lässt, wohl aber noch lesen und da sich
private Daten drauf befinden, bin ich nicht bereit, die Karte einfach so zurück zu schicken.
Ich gab meine Adresse und die Nummer auf der Rückseite meiner Karte an, soweit ich die winzige Zahl entziffern konnte. Erstmals merke ich, dass ich alt werde und eventuell für Schrift im Micometer Bereich ein Vergrößerungsglas benötige.
Ohne die Karte lief aber auch mein Smartphone nicht
flüssig, weshalb einige Kunden auf die Beantwortung ihrer WhatsApp
Anfragen warten mussten.
Innerhalb weniger Minuten kam eine Mail (die der Mitarbeiter für den Nachmittag angekündigt hatte) und die deutlich erkennen ließ, dass sie mit Google vom Englischen in das Deutsche übersetzt worden war.
Darin wurde dann irgendwo gefragt: "Sollten Sie sich für den Umtauschprozess über SanDisk entscheiden , müssen wir Ihren Namen und Ihre Adresse mit unserem Kurierdienst teilen, um ein Rücksendungsetikett kreieren zu können. Sind Sie damit einverstanden? Ja/Nein:"
Da ich darauf erst mal nicht reagiert habe, passierte bis zu einem weiteren Anruf von meiner Seite am Montag dann gar nichts. Dort gab ich telefonisch mein Einveständnis, dass meine Adresse auch zum Versand einer Ersatzkarte genutzt werden darf. Nach einigen Diskussionen ließ sich der Mitarbeiter dann darauf ein, dass ich die Karte zerstören darf, bevor ich die Überreste zum Umtausch und zur dortigen Zerstörung nach Tschechien schicke. Ja gehen die davon aus, dass irgendein Irrer eine Karte mit Daten einfach so auf gut Glück nach Tschechien schickt. Ich bin sprachlos.
Soweit der Stand bis jetzt. Mal sehen wie es weiter geht. Seit heute ist übrigens schon eine neue Karte in meinem Smartphone und dieses mal habe ich wieder auf Kingston zurück gegriffen.
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